Füreinander: Du und ich gegen mich

Die CrossFit-Laufbahn lebt vom Wettkampf mit sich selbst. Dabei helfen uns aber auch unsere Mitstreiter, die anderen Leute in der Box und jene, die zeitgleich im Wod nach neuen Bestwerten streben. Weil die WODs ständig variieren und – abgesehen von den benchmark Workouts wie den ‚Mädels‘ – selten das gleiche WOD in regelmäßigen Abständen wiederholt wird, fällt der Selbst-Vergleich aber eher subjektiv aus. Ständig treiben wir uns gegenseitig zu Bestleistungen an. Das macht uns so viel besser als vorher. Als früher. Häufig unterschätzt wird dabei jedoch das Hinzukommen neuer Trainingspartner. Die stetig wachsende Gemeinschaft in der Box gewinnt also mit jedem neuen Mitglied neue Trainingspartner, die sich an den erfahrenen CrossFitterInnen orientieren und gerade in den ersten sechs bis acht Wochen viel Lernen. Je nach individueller Veranlagung, Erfahrung in anderen Sportarten und abhängig vom jeweiligen Trainingsvolumen verschiebt sich das Leistungsgefälle. Nach etwa zwei bis vier Monaten haben die neueren Mitglieder aufgeholt und überholen in dem einen oder anderen Workout die so manche CrossFitter, die schon länger dabei sind.

Barbell Duell (Foto © Janosch Bösche)

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das mag sowohl überraschen und mitunter auch etwas unbequem sein. Die Freude über die Leistungssteigerung der anderen führt aber auch zum Hinterfragen der eigenen Trainingsfortschritte. Und das ist gut. Denn mit der Eliminierung einer Schwäche entwickelt sich ggf. eine andere. Deutlich wird das insbesondere dadurch, dass man bei ähnlichen WODs auf einmal hinter einer Person liegt, die bisher unter gewissen Herausforderungen schlechter abgeschnitten hat. Mit jedem neuen Mitglied gewinnt die Gemeinschaft also auch einen relativen Maßstab, menschlich und rein positiv zu betrachten. So begrüße ich alle Neuankömmlinge in unserer Trainingsrunde und freue mich darauf, mit ihnen selbst ein bisschen besser zu werden, und das auch zu erkennen.

Also: Hallo und willkommen! Würdest du mich bitte herausfordern?

Weekend Warrior im BMW Guggenheim Lab

Berlin ist eine aktive Stadt. Sie lebt, verändert sich und entwickelt sich weiter. Mit den Herausforderungen und Chancen des modernen urbanen Lebens beschäftigt sich das BMW Guggenheim Lab, das gerade in Berlin gastiert. Das umfassende und vielseitige Programm soll alle in Berlin lebenden (und besuchenden) Menschen dazu einladen, sich aktiv mit der Thematik auseinander zu setzen.

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3 Simple Ways: Elbow & Wrist Care

3 Simple Ways to Take Care of Your Wrists & Elbows

CrossFit involves quite a few exercises that put stress on the smallest major joints in the upper extremities, the elbow and wrist. Blisters, sore forearms, and tired hands are just part of the fun for beginner CrossFitters. Below are a few ways we can make sure to take good care of our wrists and elbows to prevent injury and ensure continued progress in the box:

1) Stretch! They are boring, but 4 or 5min per day spent the following stretches will keep you flexible. CrossFit-Werk-Berlin-Box-WOD-Fitness-Athletik-Mobility-Reebok-Eric-Cressey-02

2) Type properly! We all spend way too much time on the computer, that much we can all agree on. Much time is spent talking and thinking about our spinal posture while seated, but what about our hands? Use this posture, without any extreme concave or convex shape in the wrists, to avoid chronic injury.
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3) Use Tape! Taping over blisters is not the concession of one’s ego. It is being a smart person and taking care of your body to make sure that you can continue smashing it in the CrossFit box every day! Make your tape (we will help with that), write your name on it, and keep it in your bag.
(J)

Workout Of The Day

A)5×3 Power Clean
B)AMRAP5
Double Unders


Pictures courtesy of Eric Cressey (http://www.ericcressey.com/)

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