crossfit-werk-berlin-1920x600-1

5. 24h CrossFit Workout Marathon

Seit einigen Jahren schon, veranstalten wir im CrossFit Werk Berlin jährlich um den Jahreswechsel herum unser 24h CrossFit Workout Marathon alias das 24h WOD. Am 17. Januar war es dann erneut so weit. In der 5. Runde galt es die Energie, den Tatendrang sowie die guten Vorsätze auf die Probe zu stellen.

 

Ähnlich dem Tough Mudder, dem Spartan Race und Co geht es darum die gestellten Aufgaben durchzustehen, zu überwinden und es am Ende zu schaffen. In unserer Version ist die Aufgabe 24 CrossFit Workouts in insgesamt 24h zu bewältigen. Zu Beginn jeder Stunde heißt es aufs neue 3, 2, 1, GO! Ganze 24h lang.Hier sind die persönlichen Erfahrungen unserer Athleten:

 

Sebastien:

The reason why I decided to take part to this event was to first see if I was capable physically and mentally to do it. Endure 24h almost without sleep and doing every hour a new workout is not something one does every week…

I also decided to register to the 24h CrossFit WOD to have the occasion to see what being a member of CrossFit Werk Berlin brought me in terms of strength, technique and endurance. I did not do any special preparation prior to that, but followed the advices published on our page by the coaches and athletes who already took part the previous years.

Starting at 10AM, the first workouts were done in a pretty light atmosphere as we were still fresh and pretty numerous. As the time went by, some athletes had to leave, new ones joined us and accompanied us during this long event. At the end of the afternoon, the first signs of fatigue appeared as my legs started to feel heavy. Nevertheless, the atmosphere was still exceptional and the workouts came one after the other without problem.

The funny for me was that some CrossFit workouts which seemed pretty tough (i.e. “Griff” or 1 mile Huckepack Walk) were at the end almost the funniest ones. What also surprised me and which increased hour after hour is my body feeling always better after the workouts then before. At 3 or 4am in the morning, it was pretty difficult to stand up for the workouts, but when they were over, I felt like my body was still awake and responding.

I am pretty proud that I managed to do all the 24 workouts. I will not lie and tell that the idea of stopping didn’t come into my mind, but it would have been much harder to give up and leave the team then to stay. I am also proud that I had the occasion to take part in this event which is not something to common and this all the more that the WODs were all challenging but well balanced and everything was well organized.

What helped me the most during the 24 WODs and most of all for the last ones is seeing the other athletes giving their maximum effort and for each and every workout continue encouraging the ones who were not already finished.

To finish, I would like to show my deep respect to the organization team and of course to all the athletes who lived this adventure with me and especially to the four ones (Matze, Micha, Carlo and Gerry) who perfectly mastered the DL, OHS, KBS and C2B PU which were the most difficult part of our last CrossFit hero workout “Lumberjack-20”!

Die Gesichter des 24h CrossFit Workouts:

20 Gequälte CrossFit Werk Athleten beim 24h Workout Marathon

Die Gesichter von 20 kämpfenden CrossFit Athleten während des 24h WOD Marathon.

Franzi

Berlin, meine alte Heimat, stellte mich  vor eine besondere Herausforderung, von der mir sehr wohl vorher bewusst ist, dass sie mich an meine Grenzen bringen wird.

Eine Hürde erschien es mir bereits 24 Stunden wach zu bleiben, über die körperlichen Belastungen machte ich mir zunächst weniger Gedanken, aber wann war ich das letzte Mal so lange wach?! In Zeiten von Paleo und gesunder Lebensweise achte ich darauf meine 7-8 Stunden Schlaf zu bekommen.

Das Essen stellte die nächste Hürde da. Energy Drinks fielen aus und stattdessen bereitete ich mich vor einen riesen Paleo Picknick Korb zu packen und die Energie der Nüsse rettete mich auch über die Nacht, denn da wurde es schwer noch zu essen.

Zu meinen persönlichen Highlights gehörten das Team Murph (im Team macht es auch das Spaß) und die Huckepack Runde durch das nächtliche Berlin. Die Kälte der Nacht hat die Müdigkeit verschwinden lassen.

“Warum macht ihr das?” Gute Frage…vielleicht, weil wir Spaß dran haben.

Die größte Herausforderung war tatsächlich die Leistung zu bringen trotz des Schlafmangels, aber durchzuhalten ist ein tolles Gefühl und wenn die Zettel am Whiteboard mehr und mehr werden, kommt auch die Motivation zurück das scheinbar Unmögliche zu schaffen!

Fazit: Es war tough und hat mir alles abgefordert, aber eine tolle Erfahrung in einer coolen Box! Danke ans Crossfit Werk Berlin! Ich würde es wieder tun, vielleicht aber nicht mehr in diesem Jahr.

Swantje

Voller Neugierde durch die Erzählungen und Fotos der vergangenen 24h-WoD-Events reifte schon länger der Gedanke in mir: “Das will ich auch einmal selber ausprobieren!”

Dieses Jahr sollte es dann nun endlich soweit sein.

Wirklich bewusst,was es bedeutet 24h nicht zu schlafen und CrossFit zu machen, war es mir nicht als ich noch Franzi fragte, ob sie nicht auch Lust hätte mitzukommen.

Am Anfang war es die pure Neugierde darauf, was ich persönlich leisten kann in 24h und ein guter Anlass um das Crossfit Werk Berlin mal wieder zu besuchen, um mit Freunden gemeinsam zu schwitzen.

Kurzer Hand planten Franzi und ich gemeinsam den Trip nach Berlin.

Freitag ging es los von Hamburg nach Berlin, mit dem Gedankengang noch möglichst viel vorher zu schlafen. Samstag Morgen siegte bei mir noch die Vorfreude, dass es gleich los geht über die morgendliche Müdigkeit.Während des Tages lief es erstaunlich gut mit den im durchschnitt 30minütigen “Pausen” zwischen den einzelnen WOD’s.

Je später es wurde, desto mehr stieg bei mir die Müdigkeit bzw. ich merkte, dass ich doch zwischendurch ganz schön kämpfen musste nicht einfach im Schlafsack liegen zu bleiben. Zwischen 3 Uhr und 4 Uhr war für mich die härteste Zeit, wo ich persönlich keine Antwort auf die Frage: “Warum machst du das?” hatte. Ich musste mich regelrecht zwingen überhaupt eine Bewegung auszuführen.

Das härteste WoD war für mich Nr.12: Der Sled Drag – ich war müde, es ging raus in die Kälte und es ging um die Ehre, da es kurzerhand in zwei Gruppen, nämlich Frauen gegen Männer eingeteilt wurde. Zudem war es eine Übung, die mich körperlich schon sehr an meine Grenzen gebracht hat.

Zu meinem persönlichen Highlights zählte das WoD Nr.14 (Team Murph),weil es einfach jedes Mal eine tolle Erfahrung ist in einem Team,welches man persönlich so nicht unbedingt kennt, die Herausforderung gemeinsam zu schaffen und WoD Nr. 24- das Letzte, wo es noch einmal um alles im Team (Frauen vs.Männer) ging.

Fazit: Die Müdigkeit und der anschließende Muskelkater ließen nicht lange auf sich warten aber ich war einfach super zufrieden und stolz das wir es komplett durchgezogen haben! Es ist gut zu wissen das man seinen Körper immer wieder an seine Grenzen und darüber hinaus bringen kann.

Wenn mich heute jemand fragen würde:”bist du das nächstes Jahr wieder mit dabei Swantje?”, wäre meine Antwort ein definitives: “JA” !

Vielen Dank an das CrossFit Werk Berlin und seine KreW für dieses tolle Event!

Matze:

Das 24-Stunden-CrossFit-WOD 2015 – ich war dabei!

Dieses Jahr habe ich mich getraut. Nachdem ich im letzten Jahr (nach Weihnachten 2013) immerhin zehn Workouts mitgemacht und diese eigentlich sehr gut überstanden hatte, dachte ich mir, dass dann 24 ja nicht so sehr viel schlimmer sein sollten. Vielleicht abgesehen vom zusätzlichen Schlafmangel.

Junge, lag ich daneben.

Das Wichtigste vorab: Es hat einen riesengroßen Spaß gemacht. Vielleicht nicht unbedingt in den Momenten, als das jeweils nächste bein- oder laufintensive Workout angekündigt wurde oder der dritte CrossFit Hero WOD in Folge, aber spätestens wenn es hieß „3 … 2 … 1 … Go“, überwog die Freude und der Stolz, diese Aufgaben zusammen mit 14 anderen Mitstreitern zu absolvieren.

Meine Fehleinschätzung war, dass ich den Schlafmangel als größte Herausforderung gesehen habe. Der war zwar nicht angenehm, aber dank guter Vorbereitung (11 Stunden Schlaf in der Nacht zuvor) und einigen Pausen zum Dösen lange nicht so schlimm wie erwartet.

Viel schlimmer war für mich die muskuläre Erschöpfung nach den jeweils für sich gesehen ja eigentlich relativ unspektakulären Workouts. Aber es ist ein riesiger Unterschied, ob man innerhalb von 24 Stunden zehn Workouts in drei Blöcken macht (so wie ich im letzten Jahr) oder alle 24 durchzieht. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so viele Krämpfe wie in dieser Nacht. Nur die tolle Stimmung und insbesondere das gegenseitige Hochziehen gerade bei Buddy-Workouts haben mich dazu gebracht, die Nacht trotzdem durchzuziehen.

Schlimmster Moment: Als nach zwei laufintensiven Workouts mitten in der Nacht „Griff“ angekündigt wurde.

Grandiosester Moment: Das 24. Workout of the Day. Zwei Teams, ein Hammer-Workout, keine Skalierung. Jede Faser im Körper schreit um Erbarmen, aber der Wille entscheidet.

Nächstes Jahr wieder.

Für weitere Fotos vom Event schau einfach auf unserer Facebook Page vorbei. Oder Du schnupperst jetzt schon Mal für ein Probetraining bei uns rein und erlebst unsere Gemeinschaft live. Melde Dich für Probetraining an.

CrossFit Games Open: 4 Gründe für die Teilnahme

Fünf Wochen lang wird im CrossFit Werk Berlin und weltweit die Post abgehen! Die CrossFit Games Open stehen vor der Tür und jeder – wirklich jeder – hat die Chance, sich international, aber vor allem auch mit seinen besten Freunden innerhalb des Werkes, zu messen.

Ein weiteres Benchmark

Natürlich kann man sich nicht mit den ganz Großen vergleichen, aber darum geht während der CrossFit Games Open auch gar nicht.

Es geht um Dich! Das ist Deine Chance die Fitness zu testen, für die Du so hart gearbeitet hast. Die Open sind ein weiteres Benchmark neben der Hero Week oder den Maximalkrafttests, die wir im CrossFit Werk Berlin regelmäßig veranstalten.

CrossFit_Werk_Berlin_Summer_Bash_02

Wettstreit um die höchste Intensität

Jeden Donnerstag widmen wir den Teilnehmern den Abend. Scorecards, Judges, das volle Programm. Miteinander gegen den Rest der Welt heißt es dann. Gegenseitig pushen wir uns zu neuen Höchstleistungen und genießen das, was wir sonst im Training vermeiden wollen: Das Gefühl von unendlicher Intensität! Wer an seine Grenzen gehen möchte, hat hier die Chance dazu!

Eine neue Erfahrung – Genieße den Thrill eines Wettkampfes

Du stehst vor Deiner Langhantel, Du bist Nervös, gleich soll es losgehen und jede Faser Deines Körpers steht unter Spannung. Ein Gefangener auf dem Startblock, erlöst Dich das Go und Du legst los. Das Gefühl, wenn es um jede Sekunde, jede Wiederholung geht, dieser Nervenkitzel, macht es so lohnenswert!

Wettkampfatmosphäre im CrossFit Werk Berlin

Kein Druck, nur Anerkennung!

Am Ende zählt nicht allein die Leistung, sondern viel mehr, dass Du es hinter Dich gebracht hast. Die Anerkennung und den Respekt der anderen Teilnehmer hast Du Dir sicher!

In den Open geht es darum, das Beste aus DIR herauszuholen, wenn Du es zulässt. Du wirst überrascht sein, wozu Du in der Lage sein wirst. Dein Körper ist weit stärker, als Du denkst!

Und falls Du immer noch zwischen den Stühlen stehst: Seit diesem Jahr gibt es auch eine Scaled Division. Skalieren ist also auch während der CrossFit Games Open kein Problem mehr.

Verlasse Deine Komfortzone und mache den nächsten Schritt! Der Wille entscheidet!

Melde Dich für die CrossFit Games Open an!

PS: Wenn Du Dich speziell für die Open vorbereiten möchtest, haben wir genau das richtige für Dich – Unseren CrossFit Werk Berlin Competition Workshop. Overhead Squats, Snatch, kipping PU und vieles mehr.

CrossFit Body Transformation

Matthias’s CrossFit success story is simply jaw dropping. This man is a role model for dedication, hard work and modesty. And we are proud to call him one of our athletes!

Take a look and read his story about his 18 month long journey….

“I welcome you to the community of people who have decided that easy will no longer suffice.”

– Mark Rippetoe

Thanks Mark, I’m glad to be a part of it.

Es ist jetzt eineinhalb Jahre her, dass ich den Entschluss gefasst habe, dass ich nicht den Rest meines Lebens mit mehreren Dutzend Kilo Übergewicht verbringen möchte, von meinem Risiko, später an Diabetes zu erkranken, ganz zu schweigen.

Ich hatte Anfang des Jahres 2013 etwas über ein relativ neues Fitnessprogramm namens Crossfit gehört, und nach nur wenigen Monaten Prokrastination habe ich mich dann Ende Juli zu einem Probetraining angemeldet.

Bei dem mir dann mein allgemeiner Fitnesszustand vor Augen geführt wurde. Deutlich. Sehr deutlich. Also vielmehr die Abwesenheit jeglicher Fitnesszustände.

Eine Woche später habe ich den Vertrag für eine Mitgliedschaft unterschrieben.

Ich habe mir damals selbst versprochen, dass ich mindestens 18 Monate dabeibleiben und erst dann ein Zwischenfazit ziehen würde. Hier ist es nun, das Zwischenfazit:

Ich bin froh, dass ich mich für Crossfit angemeldet habe. Und ich bin sehr froh, dass ich mich im Crossfit Werk Berlin angemeldet habe. Es war gerade in den ersten Monaten hart. Sehr hart. Aber auch äußerst befriedigend.

Mathias Body Transformation  Heavy Power Clean

Meine Leistungsfähigkeit war praktisch nichtexistent, aber ich habe relativ schnell verstanden, dass es deutlich besser ist, der Letzte im Ziel zu sein, als das Ziel nicht zu erreichen. Und selbst das ist noch um Längen besser, als gar nicht erst an den Start zu gehen.

Zu allererst ein großes Dankeschön an die Coaches, die es durch geduldiges und aufmerksames Techniktraining geschafft haben, dass selbst ein adipöser Grobmotoriker (siehe Foto, links) zwar unzählige Muskelkater durchlitten hat, sich aber in der ganzen Zeit nie ernsthaft verletzt hat. Und das, obwohl ich den Begriff “High Intensity Training” mehrfach komplett neu definieren musste.

Danke für alle Motivation und dafür, dass Ihr Eure Faszination für großartige körperliche Leistungen auf Eure Schüler übertragen habt!

Danke aber auch an meine Mittrainierenden, an die KreW des Crossfit Werks. Ihr seid der Grund, warum ich mich immer wieder wie Superman fühle, auch wenn ich die Workouts (mal wieder) als Letzter absolviere. Die Unterstützung und die Anfeuerungen, der Zusammenhalt und die Gemeinschaft sind die Gründe, warum ich mich immer wieder darauf freue, mit Euch um halb sieben morgens das Workout of the Day anzugehen, mich zu quälen und immer wieder aufs Neue an meine Grenzen zu gehen, um sie dann ein Stückchen weiter zu stecken.

Aus dieser Gruppe, aus Beobachtungen und Gesprächen entstand dann irgendwann bei mir auch der Wunsch, mich mehr mit meiner Ernährung auseinanderzusetzen. Nach einiger Recherche stieß ich auf das Buch “It Starts With Food”, in dem eine Ernährungsphilosophie beschrieben wird, die relativ eng an die Paleo-Ernährung angelehnt ist.

Mit dem Hintergedanken, eigentlich nichts verlieren zu können, habe ich das Whole30 Programm durchgezogen – 30 Tage, in denen viele Dinge auf dem Speiseplan verboten waren, die bislang in meiner Ernährung, und auch in meinem Leben, eine große Rolle gespielt haben. Aus den 30 Tagen wurden 60, aus 60 Tagen wurden 120, und heute bin ich immer noch dabei, wenn auch vielleicht nicht mehr mit der gleichen fast schon fanatischen Stringenz der ersten 30 Tage.

Mathias Body Transformation  Vergleich Vorher Nachher

Und was soll ich sagen – ich vermisse nichts, ich fühle mich leistungsfähiger und wacher als je zuvor, meine Leistungen beim Crossfit sind seitdem geradezu explodiert, mein Körperfett ist in einem atemberaubenden Tempo geschmolzen, und mein heutiger Stand ist eigentlich wunderbar im Foto oben rechts zusammengefasst.

Soviel zu meinen letzten 18 Monaten. Ich freue mich auf die nächsten, denn ich werde definitiv dabeibleiben. Jetzt muss ich aber wieder zum Training.”

The journey has just begun…

Indeed Mathias, your journey has just begun, and we will take every next step together! We are proud of you!!

Your Coaches!

1 2 3 4 9