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We Are The KreW: Athleten im Rampenlicht

Caroline Hardy

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Caroline sieht man schon im Werk Gewichte bewegen, wenn die meisten von uns noch schlafen. Sie gehört zu denen, die lieber vor Sonnenaufgang trainieren. Die 29jährige Französin ist zum ersten Mal 2013 mit CrossFit in Berührung gekommen, als sie extra dafür einen Monat nach Berlin kam. Seitdem hat sie schon in über 8 CrossFit Boxen trainiert – von den USA über Island bis nach Paris. In keiner dieser Boxen war sie jedoch so lange Mitglied wie bei uns im Werk – schon ein Jahr trainiert sie mit uns und gehört fest zur KreW.

Bis zu ihrem 17. Lebensjahr war Caro im Leistungssport Schwimmen aktiv. Mit Beginn des Studiums folgte eine Sportpause für gute 5 Jahre.

Was machst Du beruflich? Welche Bedeutung hat CrossFit für Dich in Deinem Leben?

Ich bin Produkt-Designerin. Ich designe mobile Apps für ein Start-up in der Fintech Industry. CrossFit ist Teil meines persönlichen Stabilitätsgerüstes. Für Start-ups zu arbeiten und als Expat in einem fremden Land zu sein kann streckenweise stressig sein. Jeden Morgen zu trainieren gibt mir das Gefühl von Routine; und natürlich von Errungenschaft. Denn, egal welche Höhen und Tiefen dieser Tag noch bringen mag, ich habe mein Workout bereits erledigt – und das muss als Erfolg gesehen werden!

Hast Du schon Veränderungen an Dir bemerkt, seit Du CrossFit machst?

Natürlich! Mein Körper hat sich verändert und ist athletischer geworden, mehr, als ich es vorher schon empfunden habe. Aber die größten Veränderungen ergaben sich in anderen Bereichen: Ich esse haufenweise, ich liebe es zu schlafen und muss um 21 Uhr im Bett sein; außerdem bin ich in der WG jetzt bekannt als das Mädchen, das einen Handstand in der WG-Küche macht!

Was sind Deine größten Erfolge?

Vor ein paar Wochen habe ich meinen ersten Muscle Up geschafft. Das wollte ich so dringend vor meinem 29. Geburtstag schaffen – er war nicht einfach und nicht schön, aber genau einen Tag vor meinem Geburtstag, habe ich es geschafft! Es ist toll, wenn man feiern kann weil man alter, aber gleichzeitig auch fitter wird!

„CrossFit bedeutet für mich…

…jeden Tag in etwas anderem besser zu werden!“

An welchen Zielen arbeitest Du momentan?

CrossFit bedeutet, besser in allem zu werden. Ich versuche, mich nicht auf eine Sache zu überfokussieren, weil es passieren kann, dass man andere Dinge vernachlässigt. Ich gehöre zu den Leuten, die dem Programm des Coaches vertrauen.

Trotzdem, ich liebe alles kopfüber: Handstandlaufen, Handtstand Push Ups etc. Was ich dieses Jahr nebenbei noch als kleiner „Fun Skill“ üben möchte, ist die Press to Handstand.

Hast Du eine Hass-Übung?

Sprinten. Ich hasse sprinten.

Was macht CrossFit im Werk für Dich so toll?

Ich liebe die Leute, mit denen ich trainiere. Das ist der Unterschied, der dafür gesorgt hat, dass ich im CrossFit Werk geblieben bin.

Als Teil der KreW, was ist Dein Tipp für künftige Einsteiger und CrossFit Werk-Athleten?

Vertraue dem Trainingsprogramm. Komme regelmäßig zum Training und du wirst unfassbare Resultate erzielen!

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Coach Inga lobt Caro als Athletin, die stets durch ihren starken Willen glänzt und an ihren Schwächen arbeitet. „Ich bewundere es immer wieder, dass Caro so früh morgens immer wieder eine starke Leistung ablegt. Nur mit kleinen Tipps schafft sie locker neue PRs und wächst über sich hinaus.“

„Durch CrossFit habe ich…

…wiederentdeckt, was es heißt, ein Athlet zu sein!“

Wer sich nun davon überzeugen möchte, wie stark Caro wirklich ist, der muss früh aufstehen! Wir freuen uns, dass Caro ein Teil der KreW ist und sind stolz, dass sie das Werk bei Wettkämpfen, wie z.B. dem Berlin Throwdown im letzten Jahr, vertreten hat.

Vielen Dank, Caro, und mach weiter so!

#WeAreTheKreW #crossfitwerk


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10 Start Tips Für Deinen CrossFit Anfang

Meistens scheint der erste Anfang die größte Hürde zu sein. Wenn der innere Schweinehund aber erst überwunden ist, hast Du den ersten Schritt bereits getan. Du wirst feststellen, dass es gar nicht so kompliziert ist. Im Probetraining vermitteln wir Dir einen ersten Eindruck und zeigen Dir, wie sich CrossFit anfühlt.

Bin ich denn schon fit genug, um mit CrossFit anfangen zu können? Auf jeden Fall! 

Egal, ob Du ehemaliger Leistungssportler oder eine echte Couch-Potato bist, der Einstieg bei uns ist für jeden derselbe – voller Muskelkater, aber mit doppelt so viel Stolz, es gewagt zu haben!

CrossFit greift Dich bei Deinem aktuellen Leistungsstand auf. Du wirst entsprechend individuell motiviert und gefördert. In jeder gemeinsamen Stunde wollen wir Dich einen Schritt nach vorne bringen. Jeder von uns hat mal klein gestartet. Im CrossFit Werk begleiten wir viele Athleten bereits seit 5 Jahren. Von Anfang an!

Mit insgesamt vier CrossFit Level 2-Trainern und zwei C-Trainern im Olympischen Gewichtheben und diversen weiteren Qualifikationen stehen wir Dir mit unserem gesammelten Know-How zur Seite. Von Anfang an!

Hier sind ein paar grundlegende Dinge, die Du Dir für den Anfang zu Herzen nehmen solltest:

1) Du kämpfst gegen Dich selbst, nicht gegen andere. In der Hitze des Workouts, erinnere Dich an Deine Leistung des letzten Mals. Schlage Deine Bestzeit. Gib DEIN Bestes!

2) Finde Dich damit ab zu skalieren. Vergiss den falschen Stolz, es so machen zu müssen, wie es am Whiteboard steht. Arbeite an Deinem eigenen Limit!

3) Du bist, was Du isst. Ernährung spielt eine wichtige Rolle! QUALITÄT ist entscheidend. Sie beeinflusst Deine Energie, Deine Erholung und Deine Abwehrkräfte!

4) Fragen, fragen, fragen und immer wieder fragen. Solange, bis Du es verstanden hast und Du Dich sicher fühlst!

5) Es ist nicht immer Dein Tag. Man kann nicht jeden Tag einen persönlichen Rekord aufstellen.  Intensität und harte Arbeit sind unabhängig von der Tagesform.

6) Genieße es. Das Training außerhalb der gewohnten Komfortzone macht selten wirklich Spaß. Erst wenn es bewältigt ist, kommt das gute Gefühl. Du hast es geschafft! Ärgere Dich nicht über zu wenig Wiederholungen oder zu niedriges Gewicht. Lehne Dich zurück, lache und nimm Dich nicht zu ernst!

7) Höre auf Deinen Körper. Gib Deinem Körper Zeit zu regenerieren und zu wachsen. Trinke, esse und schlafe ausreichend!

8) Hab‘ keine Angst. Am Anfang wirst Du mit viel Neuem und Ungewohntem konfrontiert werden. Schau es Dir an, lass es Dir erklären, probier‘ es aus, aber vor allem – tu es!

9) Technik, Beständigkeit und Intensität. Die Intensität kommt automatisch, wenn Du jede Wiederholung korrekt hintereinander ausführst. So vermeidest Du unnötige Verletzungen und No-Reps. Arbeite immer an Deiner Technik!

10) Einfach war gestern. Harte Arbeit bringt Erfolg. Du wirst besser, aber das Training wird niemals leichter. Gewöhne Dich daran!

Soweit die Theorie! Jetzt bist Du am Zug, wage den ersten Schritt mit uns! Für den Anfang wähle HIER Dein Wunschdatum für ein Probetraining und verrate uns Deinen Namen. Das war’s! Du willst gleich durchstarten, auch kein Problem! HIER gehts‘ zum Probemonat. Egal wie und auf welchem Level Du startest, wir werden Dich bei Deinem CrossFit Anfang begleiten!

CrossFit Werk Summer Bash 2015

Zwischen Pukie Relay und Neverending Finals

Die Dumbbell Dudes legen einen Start-Ziel-Sieg hin

„Versucht nicht, den Athleten die Kettlebell Swings neu beizubringen. Dafür ist jetzt der falsche Zeitpunkt“, schärft Head Judge Johannes seinem Team am Samstagmorgen in der letzten Besprechung ein, während sich im Hintergrund bereits die Athlethen warm machen und die freiwilligen Helfer noch ein letztes Mal die Rudermaschinen gerade rücken. In wenigen Minuten beginnt der 2. Summer Bash des CrossFit Werks: Acht Teams mit jeweils vier Athleten treten gegeneinander an – vor ihnen liegen vier Workouts, viel Schweiß und jede Menge Spaß. Als Gäste dürfen wir wieder das Team der CrossFit Schmiede aus Kassel begrüßen.

Es ist schließlich 10.40 Uhr und im Vergleich zu den letzten Tagen sind es vergleichsweise kühle 26 Grad in der Gerichtstraße, als zehn Minuten später der Startschuss zum ersten WOD fällt: Pukie Relay. Gearbeitet wird in zwei Heats à vier Teams. Jeder Athlet rudert 500 Meter, macht 25 Überkopf-Kettlebell-Swings und 25 Thruster. Das Time Cap für jedes Team beträgt 18 Minuten.

WOD#1: „Pukie Relay“

Each Athlete for total Time:

Row 500m

Kettlebell Swings (US) 25@24/16kg

Thruster 25@20/15kg

Klingt nach Warm up, ist aber härter als es am White Board aussieht. „Es war sehr, sehr schwierig. Besonders die Thrusters am Ende“, gesteht Sara von den Dumbbell Dudes, die nach dieser Runde vorne liegen.

WOD 2: Ground to Overhead, dazu Burpees, zwölf Runden. Die Gewichte müssen von den Athleten selbst gesteckt werden. Die Mädels beginnen. Trotz maximaler Anstrengung schafft es kein Team im knappen Time Cap von zwölf Minuten. Aber die Hälfte der Workouts ist geschafft. Die Dumbbell Dudes gehen als führendes Team in die Mittagspause. In der Schlange vor dem Grill wird noch über das zurückliegende Workout gescherzt: „War das Time Cap zu kurz? Oder die Teams zu langsam?“

WOD#2: „Ground To Overhead Ladder“

Lateral Burpees over Bar 3

Ground to Overhead 6@40/15kg

Lateral Burpees over Bar 3

Ground to Overhead 5@45/20kg

Lateral Burpees over Bar 3

Ground to Overhead 4@50/25kg

Lateral Burpees over Bar 3

Ground to Overhead 3@55/30kg

Lateral Burpees over Bar 3

Ground to Overhead 2@60/35kg

Lateral Burpees over Bar 3

Ground to Overhead 1@65/40kg

Es sind inzwischen 31 Grad im Wedding – Summer Bash eben. In der Mittagspause weht jedoch eine leichte Brise den Kreidestaub aus der Halle in den Hof. Die Stimmung ist gut, findet Lisa, die im Ärzte-Team hilft. „Es wird viel angefeuert, die Athleten geben ihr Bestes“, sagt sie. „Ich hatte schon Gänsehaut-Gefühl.“

Die Athleten geben alles beim CrossFit Werk Summer Bash 2015

Um 14.00 Uhr geht’s weiter, noch zwei WODs – und was für welche. Als drittes müssen die acht Teams die „Unbroken Hell“ überleben: AMRAP 12, ein Set Max. Unbroken Front Squats, dann ein Set Max. Unbroken Toes To Bar. Und das nach Burgern und Süßkartoffeln. Der Ehrgeiz wächst noch weiter, die Teams und Zuschauer werden noch lauter beim Anfeuern. Die vorherigen WODs machen sich jedoch langsam bemerkbar. Inzwischen müssen die Judges immer mal wieder streng sein und urteilen: „No rep!“ Stöhnen bei den Athleten.

WOD#3: „Unbroken Hell“

AMRAP12

1 Set max. unbroken Front Squats @60/40kg

1 Set max. unbroken Toes to Bar

Der Score vor dem letzten WOD: Die Dumbbell Dudes führen weiterhin, jedoch dicht gefolgt von 2.Si.C.K und den Kettlebell Kosmonauten. „Zeit bis zum Bier: noch eine Stunde“, ruft Moderator Hannes vor dem letzten Kraftakt als Motivation. Noch eine Stunde? Ja, denn zum Schluss erwarten die acht Teams die „Neverending Finals“: AMRAP 28, Box Jumps, 1-Arm Dumbbell Snatches, Deadlifts und 1-Arm Overhead Dumbbell Lunges. „Wer hier heute den Wanderpokal mitnimmt, muss nächstes Jahr wiederkommen“, stellt Hannes klar.

WOD#4: „Neverending Finals“

AMRAP28

Box Jumps 80@24/20″

1-Arm Dumbbell Snatch 60@20/15kg

Deadlift 40@60/40kg

1-Arm Dumbbell Overhead Lunges 20@20/15kg

Eine Stunde und hunderte von Box Jumps später – begleitet von lautstarkem Motivationsgeschrei vom Rande aus – ist es tatsächlich geschafft: Den Start-Ziel-Sieg haben sich die Dumbbell Dudes nicht mehr nehmen lassen, indem sie Box Jumps und DB-Snatches wie einen schweißtreibenden Spaziergang aussehen ließen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen 2.Si.C.K und die Kettlebell Kosmonauten.

„Es war super, wie schon im letzten Jahr“, sagt Kevin von der Kasseler CrossFit Schmiede. „Immer wieder gute Stimmung, immer wieder Spaß!“

Mehr Fotos findet Ihr in unserer Facebook Gallerie! Dieses Jahr verpasst? Dann sei im nächsten Jahr mit dabei und melde Dich zum Probetraining an.

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